Möchten Sie zur SEGETIS GmbH Projektentwicklung in Ulm?

News Blog

18.05.2021

Immobilienverkauf: Braucht es wirklich einen Makler?

Familie S. aus der Nähe von Frankfurt a. M. möchte ihr Eigenheim verkaufen, da Herr S. in Potsdam eine neue Anstellung fand und die Familie in wenigen Wochen umziehen wird. Ein Freund der Familie brachte den Vorschlag ein, mit Maklern zusammenzuarbeiten, um das Haus schnellstmöglich auf den Markt zu bringen. Ein Vorschlag, der nicht gleich auf Sympathie stieß. Der Gedanke, das eigene Haus, in dem zwei Kinder aufwuchsen, über eine fremde Person zu verkaufen, behagte Herrn S. gar nicht. Die „schlechten Erfahrungen anderer“ schrecke ihn ab.

Immobilienmakler begleiten Sie auf jedem Schritt beim Verkauf Ihrer Immobilie

Frau S. hingegen war aufgeschlossener und recherchierte nach Maklern in Frankfurt. Sie fand eine Maklerin, deren erster Eindruck und Referenzen sie überzeugten. Der erste Termin im Hause S. fand zeitnah statt. Das Gespräch mit der Maklerin empfand Herr S. als kompetent und freundlich, seine anfängliche Zurückhaltung wich schnell der Überzeugung. Es wurde eine Bestandsaufnahme des Objekts gemacht, alle Daten erfasst und ein zweiter Termin vereinbart, um alles Weitere zu besprechen. Die Maklerin kümmere sich in der Zwischenzeit um etwaige Formalitäten, ein aussagekräftiges Exposee und die Veröffentlichung im Internet. Familie S. nutze die Zeit, um „auszumisten“ und Kisten zu packen.  

Die Kommunikation zwischen Noch-Eigentümern und Maklerin war sehr gut und effizient. Frau M. übernahm alle relevanten Aufgaben bezüglich eines bevorstehenden Eigentümerwechsels. Zwei Wochen später kündigte sich die Maklerin bereits mit ersten Interessenten an, die sie aufgrund eingereichter Unterlagen für geeignet hielt. Beim gemeinsamen Rundgang durch das Objekt und mehreren Gesprächen mit der Maklerin und den Eigentümern, Familie S., kam es schnell zu einer Einigung.

Warum also einen Makler engagieren?

  • Eigenes Zeitersparnis
  • Kompetente Beratung
  • Professionelle Exposéestellung
  • Hochwertige Präsentation der Immobilie
  • Vereinfachte Kommunikation zwischen den Vertragsparteien

Die Eheleute S. haben ihr Haus durch die Maklerin Frau M. an eine junge Familie verkauft und übergaben die Schlüssel sogar selbst. (K)ein seltener Idealfall? 

Immobilienverkauf – ein „Theaterstück in mehreren Akten“

Der Immobilienmarkt ist eine besondere Bühne für Privatleute – Eigentümer und Kaufwillige sind die Akteure. Jedoch wird auf dieser Bühne weniger gespielt, vielmehr und bestmöglich taktiert und gefeilscht. Es geht um das repräsentative Haus mit Garten, ein schönes freies Grundstück oder um die moderne Wohnung in bester Citylage. Was am Ende zählt, ist vermeintlich der Preis. Vermeintlich deshalb, weil es in Wirklichkeit noch um viel mehr geht. Nämlich und vor allem um Befindlichkeiten und Verhaltensweisen, die besagte Akteure an den Tag legen, um ihr Zeil zu erreichen. Immobilien sind aber keine alltäglichen Gebrauchsgegenstände, deren Kauf oder Verkauf ganz locker über die Ladentheke geht. Sie haben in fast allen Fällen einen emotionalen Wert.

Makler benötigen für eine erfolgreiche Immobilienvermittlung gute Marktkenntnis und Sachverstand

Der Soziologe Christoph Gesigora behandelte bei einem seiner Vorträge an der Universität Bielefeld die Gretchenfrage in Bezug auf Immobilien und deren Eigentümerwechsel: Braucht es einen Makler? Wir sagen Ja! Denn die Vermittlung, in der Regel zwischen den Akteuren am Markt, benötigt eine kompetente dritte Person – sozusagen die Schweiz. Was in der Theorie um diese Person so simpel klingt, ist in der Praxis schwieriger. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Maklern oft ein Ruf vorauseilt, der vorurteilsbehaftet ist. Makler seien nur diejenigen, die den Interessenten mal eben schnell die Tür öffnen und dafür viel zu viel Geld bekämen. Überspitzt formuliert könnten so doch alle Immobilienmakler sein und werden, um ganz leicht viel Geld zu verdienen. Dem ist nicht so und das aus gutem Grund.

Kompetenz als Argument

Wenn wir von SEGETIS über Kompetenz sprechen, liegt dieser eine fundierte Ausbildung, Marktkenntnis und Fachwissen durch stetige Weiterbildung im Immobilienwesen, aber auch die eigene Persönlichkeit und Empathie zugrunde. Letztere sind, um in Verhandlungen mit den beiden Akteuren zu gehen, essenziell. Denn wenn sich potenzieller Käufer mit Verkäufern in einem privaten Rahmen, ganz ohne Makler treffen, um das Objekt der Begierde in Augenschein zu nehmen, kochen nicht selten Emotionen über.

Dem Immobilienmakler kommt als neutralem Vermittler beim Immobilienverkauf eine wichtige Rolle zu


Ein Szenario also, in dem Eigentümer, die ihre Immobilie vor dem Verkaufswunsch, mit Stolz im Freundes- und Bekanntenkreis präsentierten, auf Interessenten treffen, die sich unbekannter Weise ein neutrales Bild machen. Während die einen über die Vorzüge der Immobilie schwadronieren, entdecken die anderen hier und da Mängel oder stellen vielleicht unangenehme Fragen zu Nicht-Offensichtlichem. Wenn darüber hinaus noch laut über etwaige Umbaumaßnahmen oder Änderungswünsche nachgedacht wird, ist der Verkaufszug meist schon abgefahren. Der Stolz der Verkäufer ist gekränkt, weil ihnen, so die FAZ in einem Artikel, die Interessenten die unbeabsichtigte Mitteilung zumuten, die beste Zeit ihres Lebens in einem mehr oder minder zweifelhaften Ambiente verbracht zu haben.

Gute Gründe für ein Ja

Im Artikel der FAZ über Gesigoras Gretchenfrage und die Sinnhaftigkeit von Immobilienmaklern, finden sich weitere gute Gründe für die Zuhilfenahme von professionellen Maklern. In ihrer Funktion als wertschätzende Vermittler zwischen den einzelnen Parteien, üben sie in beide Richtungen entsprechend ihrer Befähigung sanfte Macht aus. So nehmen sie sich der Kritik an der Immobilie seitens der Kaufinteressenten an, beurteilen sie fachmännisch / -fraulich und geben sie bei Berechtigung an die Verkäufer weiter. Auf der anderen Seite beurteilen Makler aber auch Kaufinteressenten, ob diese nicht vielleicht über ihre Verhältnisse leben und gar nicht liquide sind, um den Hauskauf oder die Folgekosten stemmen zu können. Wo es ohne Makler noch um Befindlichkeiten zwischen den Parteien ging, geht es mit dem Makler letztendlich um den Preis. Der Immobilienmakler behält den Überblick über:

  • den realistischen Wert der Immobilie
  • Käuferwunsch und Verkäuferinteressen
  • Liquidität von Kaufinteressenten
  • die rechtssichere Abwicklung des Verkaufes

Während Verkäufer vor lauter Stolz den Preis manchmal zu hoch oder aus einer Not heraus zu niedrig ansetzen, schätzen Makler durch ihren Sachverstand den aktuellen Marktwert der Immobilie genau ein und vertreten diesen auch in jede Richtung. Damit werden entweder Verkäufer oder potenzielle Käufer geschützt. Darüber hinaus erstellen Makler alle verkaufsrelevanten Unterlagen und unterstützen bei der „Vermarktung“ der Immobilie über ansprechende Exposees. Sie kennen sich mit Behördengängen aus, wissen alles zu relevanten Themen wie Energieausweis oder Grundbucheinträge und kümmern sich auch um die Erstellung aussagekräftiger Grundrisse, die es so eventuell noch nicht gab. Alles in allem sind Makler, frei nach Georg Simmel, die Vermittler zwischen beiden Akteuren, damit diese sich den schwierigen Kontakt miteinander ersparen.

SEGETIS ist gerne Ihr Partner. Lassen Sie uns sprechen und profitieren Sie von unserer Expertise und unseren Vorteilen. Verkaufen Sie Ihre Immobilie mit uns. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Noch mehr Einblicke in die Welt der Immobilien finden Sie auf unseren sozialen Netzwerken:

@segetis-immo